Hamilton verlängert nur bei mehr "Home Office"

Mercedes-Teamchef Toto Wolff mit Rekordweltmeister Lewis Hamilton
Mercedes-Teamchef Toto Wolff mit Rekordweltmeister Lewis Hamiltonimago-images
Lewis Hamilton ziert sich bei den Vertragsverhandlungen mit Mercedes. Er soll mehr "Home Office", also Zeit für sich verlangen.

Seit dem Grand Prix der Türkei steht fest: Lewis Hamilton ist Rekordweltmeister. Der Brite sicherte sich im Mercedes seinen siebenten Titel und zog somit mit Formel-1-Ikone Michael Schumacher gleich.

Die Silberpfeile jubeln also wie schon in den Vorjahren über den Fahrer-Titel und den Gewinn der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Bei Teamchef Toto Wolff und seinen Kollegen ist derzeit dennoch Zittern angesagt. Denn: Hamiltons Vertrag beim Rennstall läuft mit Jahresende aus, er hat noch nicht verlängert.

Rund um die Verhandlungen sickerte jetzt durch, warum. Es geht nicht nur ums Geld. Hamilton wünscht sich größere Anteile seiner Arbeit via Home Office erledigen zu dürfen. Home Office für einen Rennfahrer? Was kurios klingt, ist auf den zweiten Blick verständlich.

Der Top-Pilot fordert im Gespräch mit der "BBC": "Ich brauche mehr Zeit. Dieses Jahr hat gezeigt, dass man zum Beispiel von zuhause aus arbeiten kann. Ich bin mir sicher, dass da eine Menge mehr Zoom-Dates im Vertrag stehen werden als derzeit, was heißt, dass ich weniger fliegen muss."

Dabei denkt Hamilton nicht nur an die dadurch gewonnene Freizeit. Er setzt sich seit geraumer Zeit für den Umweltschutz ein, lebt vegan. Ihm ist bewusst, dass sein ökologischer Fußabdruck als Auto-Rennfahrer, der um die Welt fliegt, nicht gerade der beste ist.

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