Hammer-Preis – jetzt bis zu 12 Euro für Aperol-Spritz

Die Preise für einen Aperol-Spritz sind heuer nicht zum Lachen (Symbolfoto). 
Die Preise für einen Aperol-Spritz sind heuer nicht zum Lachen (Symbolfoto). Getty Images/iStockphoto
Die Teuerungswelle macht auch vor beliebten Sommer-Getränken nicht Halt. Bis zu zwölf Euro müssen Gäste für einen Aperol hinblättern. 

Ein Blick in die Getränkekarten mehrerer Lokale in Kärnten hat derzeit einen bitteren Beigeschmack: Denn, wie die "Kleine Zeitung" berichtet, ein erfrischender Aperol-Spritz kostet zwischen fünf und zwölf Euro. Laut dem Kärntner Gastronomie-Fachgruppenobmann Stefan Sternad hängt die breite Preis-Palette von vielen Faktoren wie etwa Miete und Fixkosten ab: "Preise kann man nicht pauschalieren. Es gibt nicht den 'perfekten Preis' für Aperol oder Kaffee."

Doch es geht auch anders: Nur 2,80 Euro verlangt etwa Reinhard Rogl, Chef des Villacher Lokals "29er", für das alkoholische In-Getränk, das für seinen fruchtig-bitteren Geschmack bekannt ist: "Es ist mir schon bewusst, dass dies der billigste Aperol-Preis kärntenweit sein könnte. Es kann ja auch positive Signale aus der Gastronomie geben und Nutznießer sind in erster Linie unsere Stammgäste. Aber auch neue Gäste, die wir dadurch ansprechen wollen, sind herzlich willkommen", meint Rogl zur "Kleinen Zeitung".

Keine Wende bei Preis-Situation

Ob die Preise für die Lieblingsdrinks der Österreicher wieder sinken werden, ist schwer abschätzbar: "So wie die aktuelle Preis-Situation ist, wird es eher keine Wende mehr geben", glaubt Rogl. "Die Kostensteigerungen waren schon Ende letzten Jahres absehbar. Wenn man vorausschauende Politik betreiben würde, dann würde man so etwas zumindest andenken", kritisiert Gastro-Obmann Sternad und wünscht sich baldige Gegenmaßnahmen, um die Preisspirale zu stoppen. 

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