Wirtschaft

Hanappi-Stadion wird nicht "Erste Bank Arena"

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:56

Die Erste Group wollte sich 2012 in ihrem gesamten Netzwerk und bis hin zu all ihren Tochtergesellschaften vom bekannten Sparkassen-"S-Logo verabschieden. Das ist vorerst abgeblasen, wie Erste-Chef Andreas Treichl am Montagabend berichtete. Auch ein eventueller Einstieg bei Rapid Wien als "Stadion-Pate" sei kein Thema.

sei kein Thema.

"Nach eingehenden Diskussionen haben wir uns dazu entschlossen, in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld vorerst beim roten 'S' zu bleiben", sagte der Erste-Chef im Internet-Chat seines Hauses.

"Nix" wird sich die Erste einen kolportiert worden.

"Führende Bank zwischen Deutschland und Russland"

Treichl sieht seine Gruppe mittel- bis langfristig als "die führende Bank zwischen Deutschland und Russland. Ich glaube, dass unsere Position in den nächsten 10 Jahren stärker wird, weil wir eine klare Strategie haben, die wir nicht ändern müssen."

Dass die Gruppe in Polen nicht wirklich aktiv ist, bestritt er. "Wir haben dort eine Brokergesellschaft. Nur eben noch keine Bank." Die Türkei stelle, ungeachtet ihres Wachstumspotenzials, "keinen Kernmarkt für uns dar."

Ungarn bleibt ein Kernmarkt

Aus Ungarn wird sich die Erste nicht zurückziehen. Ungarn sei ein Kernmarkt. "Wir glauben an die langfristige Perspektive für das Land und werden in diesem Land auch noch sein, wenn das politische Umfeld wieder ein anderes ist", sagte Treichl.

Die rumänische Bank BCR solle heuer wieder in die Gewinnzone zurück kehren. In Ungarn werde es v.a. durch die hohe Steuerbelastung noch etwas länger dauern, bekräftigte Treichl. Ob er in Rumänien an Assets der Bank of Cyprus Romania und Marfin Bank Romania interessiert wäre, wurde bloß allgemein beantwortet. Sollten sich interessante Möglichkeiten ergeben, werde man prüfen, ob sie ins Geschäftsmodell der Ersten passten.

In der BCR werden heuer weitere rund 800 Jobs abgebaut. In Ungarn sollen die größten Rationalisierungen bereits 2012 passiert sein. In der tschechischen Ceska Sporitelna werden heuer 600 Stellen gestrichen.

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