Handball-Herren legen gegen Polen EM-Fehlstart hin

Boris Zivkovic kommt mit seinem Wurf nicht durch.
Boris Zivkovic kommt mit seinem Wurf nicht durch.Picturedesk
Der Auftakt ist so richtig daneben gegangen. Österreichs Handball-Team verlor das EM-Auftaktspiel gegen Polen klar mit 31:36. 

Im ersten Spiel der Europameisterschaft in der Slowakei und in Ungarn konnte Österreichs Handball-Team bloß in den Startminuten gut mithalten, lag sogar bis zum 5:5 in Front. Danach agierten die Polen unerwartet aggressiv, nahmen Nikola Bilyk mit einer 5-1-Abwehr aus dem Spiel. Das machte sich schnell bezahlt. 

Polen ging erstmals mit 6:5 in Front, zog auf 15:11 davon, hielt zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung (17:14). In der zweiten Halbzeit änderte sich an der Charakteristik des Spiels wenig. Die Österreicher ließen Chancen auf Treffer liegen, die Deckung war löchrig. So spielten die Polen sicher den 36:31-Erfolg über die Zeit. 

Rot in zweiter Halbzeit

In der 47. Minute wurde es noch einmal hektisch, nachdem der Pole Szymon Sicko Österreichs Spielmacher Bilyk hart gefoult hatte, dafür Rot sah. Es kam daraufhin zu einer kurzen Rudelbildung. Die Gemüter beruhigten sich allerdings schnell wieder. 

Teamchef Ales Pajovic ärgerte sich nach dem Spiel vor allem über die schwache Defensive: "Wir haben es in der Deckung nicht geschafft, Polen zu stoppen. Der Angriff war okay. Aber jetzt geht es mit Vollgas gegen Deutschland." 

Nach der Auftakt-Pleite steht Österreichs Team in der Gruppe D bereits früh unter Druck. Gegen die weiteren Gruppengegner Deutschland (Sonntag) und Weißrussland (Dienstag) müssen Punkte her. Deutschland startete im Parallelspiel mit einem 33:29-Erfolg. 

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