Handel: Advent macht krank

Gesund und körperlich fit die Pension erreichen? Für knapp die Hälfte der oberösterreichischen Handelsangestellten blanker Hohn. Eine top-aktuelle Gewerkschafts-Studie belegt die tägliche körperliche Überforderung, zeigt aber auch Auswege auf: Schon geringfügige Änderungen im Arbeitsablauf schaffen Entlastung.

Überschwere Verpackungseinheiten, Zeitdruck und dazu pausenlose, dafür aber entnervende Hintergrund-Musik: Nein, die Handelsangestellten Oberösterreichs sind mit ihren Arbeitsbedingungen nicht zufrieden.

Im Gegenteil: Laut Umfrage unter 1275 MitarbeiterInnen in oberösterreichischen Supermärkten und Einzelhandelsgeschäften klagen zwei Drittel der im Warenlager Beschäftigten und fast die Hälfte aller VerkäuferInnen über massive körperliche Beschwerden. Rücken- und Nackenschmerzen, Kopfweh und Gelenksentzündungen sind an der Tagesordnung, verursachen nicht nur Extra-Kosten für die Gebietskrankenkasse, sondern auch empfindliche Personalausfälle in den heimischen Handelsketten.

Es geht auch anders - zeigt die am Mittwoch im Linzer BFI gestartete Gewerkschafts-Enquete auf und verweist auf Beispiele heimischer Handelsbetriebe: IKEA Haid, Spar Oberösterreich oder auch die Pfeiffer GmbH konzipieren neu!

Carlo Korosa

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