Wirtschaft

Handel sauer wegen Demos am letzten Adventwochenende

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:04

Am letzten Adventsamstag werden wieder zwei Groß-Demos für Störungen und Verkehrsprobleme in der Wiener Innenstadt sorgen, die eigentlich nichts mit Österreich zu tun haben. Die Wirtschaftskammer Wien ist verärgert und erneuert ihre Forderung nach eigenen Demozonen. Eine zusätzliche Demo am Freitagabend vor dem Parlament sorgte zumindest für keinen Stau am Ring.

"Die Versammlungsfreiheit ist eines unserer wichtigsten Grundrechte. Allerdings haben auch die Unternehmer und Beschäftigten ein Recht darauf, ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen und ihre wirtschaftliche Existenz zu bestreiten", erklärte Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel.

Denn heuer fanden an drei von vier Adventssamstagen Protestkundgebungen statt, die sich nachteilig auf den Handel auswirken. Erste Demo schon Freitagabend

Die Wirtschaftskammer fordert daher erneut eine Lösung: "Demozonen bieten die Chance, alle Interessen gleichermaßen zu berücksichtigen. Hier soll die Politik rasch handeln“, so Trefelik.

Bereits am Freitagabend sorgten ein paar hundert Teilnehmer zusätzlich für Aufsehen mit einer neuerlichen Kundgebung für "Save Aleppo". Diese fand gegen 18 Uhr vor dem Parlament am Ring statt, sorgte aber zumindest für keine Verkehrsbehinderungen.

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