Handelsgericht stoppt "Österreich"

Dr. Eva Dichand, Wolfgang Jansky, Dr. Christian Nusser
Dr. Eva Dichand, Wolfgang Jansky, Dr. Christian NusserBild: Kein Anbieter/heute.at
Erfolg für die Tageszeitung "Heute" vor dem Wiener Handelsgericht. Per einstweiliger Verfügung wurde der Gratiszeitung "Österreich" untersagt, sich als erfolgreicher als "Heute" zu bezeichnen.
Seit einiger Zeit wirbt „Österreich" damit, "die neue Nummer 1 in Wien" zu sein. Das ist falsch. "Österreich" belegt diese falsche Aussage mit Messungen der österreichischen Auflagenkontrolle ÖAK. Das ist irreführend. Das hat nun auch das Wiener Handelsgericht bestätigt und "Österreich" per einstweiliger Verfügung die Behauptung untersagt, erfolgreicher zu sein als "Heute". "Österreich" wurde weiters die Behauptung untersagt, die verbreitete Auflage sei der alleinige Maßstab für den Erfolg einer Zeitung. Denn: Die ÖAK weist nur die "verbreitete Auflage" aus. Diese sagt aber nichts darüber aus, wie viele Leser eine Zeitung hat. Das macht die Media-Analyse (MA). Sie misst, wie viele Menschen was wirklich lesen. Laut Media-Analyse 17/18 hat

■ "Heute" in Wien 461.000 Leser*, "Österreich" lediglich 238.000*.

■ Das bedeutet: "Heute" hat damit fast doppelt (!) so viele Leser in Wien wie "Österreich".

CommentCreated with Sketch.11 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. ■ Und: "Heute" ist österreichweit die mit Abstand erfolgreichste Gratiszeitung

*Schwankungsbreite Österreich +/-1,4 %, „Heute" +/-1,8 %

(red)

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