Handgranate aus dem 2. Weltkrieg

Bild: Leserreporterin Susanne Wolfslast

An der Alten Donau machte eine Gruppe Jungendlicher einen gefährlichen Fund. Beim Wasserballspielen spürte einer der Freunde etwas unter seinen Füßen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Handsprenggranate aus dem 2. Weltkrieg handelte. Verletzt wurde durch dieses Kriegsrelikt zum Glück niemand.

Ein schöner Nachmittag kann schnell gefährlich werden. Das mussten Wiener Jugendliche am vergangenen Mittwoch feststellen. Beim Baden in der Alten Donau fand die Gruppe im Schlamm eine schwarze Kugel. Einer der Jugendlichen hatte Militärkenntnisse und erkannte, dass es sich bei der Kugel um einen Granate handelte. "Um niemanden zu gefährden, schickte er uns ins Haus. Er brachte die Granate langsam aus dem Wasser, legte sie ins Gras und sprintete davon", schildert die 16-jährige Leserreporterin.

Die Jugendlichen alarmierten sofort die Polilzei, welche nach kurzer Zeit eintraf. Die Beamten sicherten die Handgranate und riefen den Bombenentschärfungsdienst. Der Spezialist erklärte die Bombe aber für unscharf, was für große Erleichterung unter den Jugendlichen sorgte. Die russische Handsprenggranate wurde nach Allensteig zum Truppenübungsplatz gebracht.

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