Handy am Steuer: Jeder 3. Niederösterreicher tut es

Bild: picturedesk.com (Symbol)
Rund ein Drittel der nö. Autofahrer greift beim Fahren zum Smartphone: Telefonieren, Nachrichten und Navi sind dabei die häufigsten Ablenkungen.

Eine aktuelle IFES-Umfrage im Auftrag der ASFINAG zeigt: 66 % der Lenker in NÖ sagen, dass Schreiben und Lesen von Nachrichten am Steuer stark ablenkt. Aber ein Drittel gibt zu, das Telefon hinterm Steuer dafür zu benützen. Bei Stop-and-Go-Verkehr macht es jeder fünfte Fahrzeuglenker.

Am Vormarsch sind dabei Fotos oder Videos mit dem eigenen Smartphone: 16 Prozent sagen, dass sie schon Motive während der Fahrt aufgenommen haben. Über 50 % der Befragten in NÖ mussten daher in den letzten zwölf Monaten plötzlich abbremsen, weil sie oder er abgelenkt war – und 20 % mussten rasch die Spur wechseln oder das Lenkrad verreißen.

Die Umfrage im Detail

25 % telefonieren gelegentlich mit der Freisprecheinrichung in NÖ, neun Prozent oft. Und: Es wird als stark ablenkend empfunden.

SMS/E-Mail/Messages: 12 % machen lesen Nachrichten/SMS gelegentlich bis oft. Neun Prozent schreiben gelegentlich bis oft Nachrichten.

Navi: 29 % bedienen das Navi während der Fahrt.

Schminken, Rasieren, Frisieren während der Fahrt: 3 % machen das ab und zu.

Fotografieren und Filmen: Immerhin 16 % machen dies, am liebsten: Wetterverhältnisse und Naturereignisse.

Hallo Leben



Verkehrspsychologin Bettina Schürzhofer: "Es ist ein gefährlicher Mix aus positiver Einstellung zum Handy am Steuer, subjektiver Wahrnehmung der Anderen und falscher Selbsteinschätzung."

Traurig: In NÖ passieren 33 % aller Unfälle durch Unachtsamkeit und Ablenkung. Mit der Initiative "Hallo Leben" setzt die ASFINAG einen Info-Schwerpunkt zum Thema Ablenkung.

(Lie)

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