Nach der Bluttat mit sechs Toten in Schildberg bei Böheimkirchen sind noch immer viele Fragen offen. Der Tatzeitpunkt steht noch immer nicht fest. Auch die Motivsuche gestaltet sich schwierig. Ob man überhaupt ein Motiv finden wird, ist offen. Fotos der mutmaßlichen Täterin zeigen Martina R. in elegantem Kleid bei einer Weihnachtsfeier. Noch immer herrscht Fassungslosigkeit über die Tat der 35-Jährigen, die ihre Mutter, ihren Bruder sowie ihre drei Kinder erschossen hat.
Nach der sind noch immer viele Fragen offen. Der Tatzeitpunkt steht nicht fest. Auch die Motivsuche gestaltet sich schwierig. Ob man überhaupt ein Motiv finden wird, ist offen, wie die Staatsanwaltschaft St. Pölten am Sonntag mitteilte. Fotos der mutmaßlichen Täterin zeigen Martina R. in elegantem Kleid bei einer Weihnachtsfeier. Noch immer herrscht Fassungslosigkeit über die Tat der 35-Jährigen, die ihre Mutter, ihren Bruder sowie ihre drei Kinder erschossen und sich dann selbst gerichtet hat.
Die Obduktionen der Leichen sind mittlerweile abgeschlossen, einen offiziellen Bericht gibt es allerdings noch nicht. Vieles deutet darauf hin, dass die Killerin nicht alle 5 Familienmitglieder am selben Tag erschossen hat. Die Auswertung ihrer Handydaten soll dies nun aufklären.
Alle Leichen waren bei der Auffindung zugedeckt. Die Kopfschüsse wurden aus nächster Nähe abgegeben. Einigen Opfern wurde offenbar mehrmals in den Kopf geschossen. Sollte es einen zeitlicher Abstand zwischen den Taten geben, ist die Frage zu klären, wie sie die Taten vor den anderen Familienmitgliedern verheimlichen konnte.
Ihre Kinder hatte sie vergangene Woche in der Schule abgemeldet, wie die Direktorin der Volksschule bei einer Pressekonferenz am Freitag mitteilte. Als Grund sagte sie, dass die Großmutter verstorben und die Kinder "sehr traurig" sein.