Handyverbot auf sieben Schulen ausgeweitet

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Telefongespräche, SMS und Co. stören immer häufiger den Unterricht. Mehr und mehr Schuldirektoren verbannen deshalb die Handys aus ihren Klassenräumen. Sinnlos oder notwendig?

. Sinnlos oder notwendig?

"Ein totales Handyverbot ist unrealistisch", sind sich Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl, Michael Jayasekara (Schülerunion) und Pädagogin Barbara Buchegger von einig. "Ein Verbot ist immer Sache der Schulpartnerschaft. 1,2 Millionen Schüler können nicht täglich kontrolliert werden", so Brandsteidl. Buchegger glaubt: "Ein Verbot funktioniert nur als akute Maßnahme."

Jayasekara fordert: "Das Handy kann man im Unterricht als Lernmittel nutzen." "Eltern müssen richtiges Verhalten vorleben," sagt Anna Nödl, Elternvertreterin im Theresianum. "Wir streben eine gemeinsame Lösung mit Lehrern, Schülern und Eltern an".

Hier gibt es Verbote bereits:

American International School (Döbling), AHS und Bakip Kenyongasse (Neubau), Diefenbach Gymnasium (Fünfhaus), St. Ursula (Liesing), AHS und Bakip Hofzeile (Döbling). Verbote angedacht: Ella Lingens Gymnasium (Floridsdorf), Wasagymnasium (Alsergrund), Theresianum (Wieden).

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