Abgeschnitten

Hangrutsch! Heer muss ganzen Ort aus der Luft versorgen

250 Tiroler müssen wegen eines Hangrutsches auf unbestimmte Zeit aus der Luft versorgt werden. 
Newsdesk Heute
26.12.2023, 15:04
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Am Rande der L 312 im Bereich der Gemeinde Fließ (Bezirk Landeck, Tirol) kam es am Sonntag zu einem Felssturz. Den Brocken einfach wegräumen ist allerdings nicht möglich – "Im Zuge der durchzuführenden Übersteigungen hat sich gezeigt, dass talseitig des oberhalb liegenden Forstweges ein Hang auf einer Länge von circa 25 Metern in Bewegung geraten ist", erklärte Landesgeologin Petra Nittel-Gärtner.

Der Ort Hochgallmigg mit seinen 250 Einwohnern ist deswegen auf unbestimmte Zeit von der Außenwelt abgeschnitten. Das in Bewegung geratene Material muss erst abgetragen und anschließend der Hang gesichert werden.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Personen- und Gütertransport

Noch an Heiligabend hat das Land deshalb einen Bundesheer-Hubschrauber angefordert, um die Menschen von der Pontlatz-Kaserne aus versorgen zu können. Die Freiwillige Feuerwehr errichtete unterdessen einen Landeplatz. Der Hubschrauber des Typs Augusta Bell 212 des Bundesheeres wird Lebensmittel, Medikamente, Einsatzgeräte und Personen transportieren und helfen, ein akkurates Lagebild zu schaffen.

"Als Bundesheer demonstrieren wir erneut unsere ständige Einsatzfähigkeit. Es sind nicht nur unsere Lawineneinsatzzüge, die bereitstehen, sondern auch unsere Hubschrauber sind schnell einsatzbereit, um Unterstützung zu leisten, wo andere an ihre Grenzen stoßen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Einsatzkräften und den Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz bedanken", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 26.12.2023, 15:08, 26.12.2023, 15:04
Mehr zum Thema