Erste Brust-OP mit 16

Hanna Weig (30) zieht sich komplett nackt aus

Model Hanna Weig hat offen über ihre Unsicherheiten als Teenager gesprochen. Bereits mit 16 Jahren ließ sie ihre Brüste erstmals vergrößern.
André Wilding
07.06.2026, 14:17
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Im aktuellen "Playboy" zeigt sich Hanna Weig selbstbewusst und zufrieden mit ihrem Körper. Doch dieses Gefühl musste sich die 30-Jährige nach eigenen Angaben erst erarbeiten.

Rückblickend spricht die Ex-Frau von Schauspieler Jörn Schlönvoigt offen über ihre Jugend und den Druck, den sie damals empfand. "Als Teenager habe ich es gehasst, dass ich kleine Brüste hatte", erzählt Weig gegenüber der BILD.

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"Habe mich im Freibad unwohl gefühlt"

Mit 16 Jahren entschied sie sich deshalb für ihre erste Brustvergrößerung. "Ich hatte damals mit Körbchengröße 70A kaum Brust und habe mich im Freibad oder auch vor meinem Partner oft unwohl gefühlt", sagt Weig der deutschen Boulevardzeitung. Unterstützung erhielt sie dabei von ihrer Familie. "Meine Eltern standen bei meinem Wunsch hinter mir."

Auch mit Blick auf ihre Tochter Delia vertritt das Model eine klare Haltung. Sollte diese später einmal ähnliche Probleme mit ihrem Körperbild haben, wolle sie sie unterstützen. "Ich wünsche mir für meine Tochter vor allem, dass sie glücklich ist – egal, wie", erklärt Weig in der BILD. Und weiter: "Und wenn sie eines Tages diesen Wunsch hätte, wäre das völlig in Ordnung. Wir leben in einer modernen Welt, in der Schönheitsoperationen kein Verbrechen mehr sind."

Wachsender Einfluss durch soziale Medien

Nicht alle Experten sehen derart frühe Eingriffe jedoch unkritisch. Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) warnt laut BILD davor, ästhetische Brustvergrößerungen bei Minderjährigen allein aufgrund von Schönheitsidealen oder sozialem Druck durchzuführen.

"Eine Brustvergrößerung mit 16 Jahren sollte keinesfalls aus einem kurzfristigen Schönheitswunsch oder sozialen Druck heraus erfolgen", sagt VDÄPC-Präsident Dr. med. Alexander Schönborn gegenüber der BILD. Zwar sei die körperliche Entwicklung in diesem Alter meist weitgehend abgeschlossen, dennoch gebe es mögliche Risiken wie Narbenbildung, Gefühlsstörungen oder Kapselfibrosen.

Zudem beobachten Fachleute einen wachsenden Einfluss sozialer Medien auf das Körperbild junger Menschen. Filter, Bildbearbeitung und KI-generierte Inhalte könnten unrealistische Schönheitsideale fördern. "Dadurch können unrealistische Erwartungen an das eigene Aussehen entstehen", wird Schönborn in der Boulevardzeitung zitiert.

"Natürlich und schön"

Hanna Weig bereut ihre Entscheidung dennoch nicht. Nach einer weiteren Operation habe sie heute die gewünschte Körbchengröße erreicht. "Nach meiner zweiten Operation habe ich jetzt 75C. Natürlich und schön", stellt sie in der BILD klar.

Hanna Weig für die neueste "Playboy"-Ausgabe.
Philip la Pepa für PLAYBOY Deutschland Juli 2026

Mittlerweile habe sie gelernt, ihren Körper zu akzeptieren und stolz auf sich zu sein. "Jetzt bin ich bereit, der Welt zu zeigen, wie stolz ich auf mich und meinen Körper bin."

Weitere Motive exklusiv unter: playboy.de/coverstars/hanna-weig-juli-2026

{title && {title} } wil, {title && {title} } 07.06.2026, 14:17
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