Milliardär zeigte im ORF, wie viel Geld er dabei hat

Hans Peter Haselsteiner zählt zu den reichsten Österreichern, der sich allerdings auch karitativ engagiert und immer wieder seine Brieftasche öffnet. So auch Samstagabend im ORF.
"Wien heute"-Gesicht Patrick Budgen lädt allsamstaglich zum Tratschen in das ORF-Studio im Funkhaus in der Argentinierstraße. Diese Woche war der Industrielle Hans Peter Haselsteiner zu Gast in der beliebten TV-Reihe. Anlass für die Einladung war die Wiederöffnung des Künstlerhauses am Karlsplatz, das nun drei Jahre lang restauriert worden war. Um 57 Millionen Euro – aufgebracht von Mäzen Haselsteiner.

Haselsteiner: "Kaschemme"

Der Strabag-Gründer und Neos-Unterstützer beschrieb das Künstlerhaus vor seinem Einschreiten als "abgewirtschaftete Kaschemme". Und ging dann hart mit der Stadtregierung ins Gericht: "Es war eine Schande für die Stadt und es war eine Schande für die, die dafür verantwortlich waren, dass dieses Haus so heruntergekommen ist."

"Brauche keine Yacht"

So nobel die Geste auch sein mag, für den 76-Jährigen, der saloppe 1,8 Milliarden am Konto hat und 23. reichster Österreicher ist, fällt der Betrag von wohlfeilen 57 Millionen Euro wohl nicht sonderlich ins Gewicht. Haselsteiner gab sich bei Budgen aber bodenständig und sagte: "Ich brauche keine Yacht, keine Weltreisen oder Jagderlebnisse in Alaska." Was für ihn Luxus, hakte ORF-Mann Patrick Budgen nach. Antwort: "Ach Gott, das klingt jetzt abgedroschen – ein gutes Szegediner Gulasch mit 'schlampigem Fleisch', weil man das so gut wie nicht mehr kriegt."

CommentCreated with Sketch.27 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 240 Euro dabei – "aber hab ja Bankomatkarte"

Dann folgte höchstwahrscheinlich der Fernsehmoment des Tages. Budgen ging aufs Ganze und fragte – "vielleicht ein bisschen indiskret" – wie viel Geld der Milliardär denn dabei habe. Zu schreiben, Haselsteiner hätte im TV die Brieftasche geöffnet, wäre nicht präzise genug, er hatte nämlich keine dabei. Der Industrielle griff aber in die Brusttasche seines Hemds, holte einige große Scheine heraus, zählte vor laufender Kamera nach und meldete artig: "240 Euro". "Und damit kommen Sie durch den Tag", gab sich Budgen ungläubig. Ehrliche Antwort: "Ah, ja, aber ich hab' ja auch eine Bankomatkarte, geb' ich zu."

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