Seit Dienstag sind Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) in Australien. Am Donnerstag hielt der Herzog von Sussex beim Empfang der Organisation "Invictus Australia" im Hafen von Sydney eine emotionale Rede.
Dabei sprach er offen über psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und über persönliche Tiefpunkte. "Einer der größten Wendepunkte war für mich, zu erkennen, dass um Hilfe zu bitten keine Schwäche ist", verriet Harry.
Wie die "Daily Mail" berichtet, erklärte Harry, dass er nach dem Tod seiner Mutter, Prinzessin Diana, entschieden habe keine klassische Royal-Rolle übernehmen zu wollen. "Es hat meine Mutter umgebracht", so der 41-Jährige, bevor er offenbarte, dass er deshalb jahrelang "den Kopf in den Sand gesteckt" habe.
Der Prinz gab zu, dass es viele Momente gegeben habe, in denen er sich "in Fötusposition auf dem Küchenboden" wiedergefunden habe. Erst danach entschied er sich für eine Therapie. Mit seinem Rückzug aus dem Königshaus und dem Umzug in die USA konnte Harry schließlich Abstand gewinnen.
Auch Meghan sprach während der Reise über persönliche Erfahrungen. Trotz aller Belastungen ziehe sie sich nicht aus der Öffentlichkeit zurück: "Ich bin immer noch hier." Social-Media-Plattformen seien nicht darauf ausgelegt, Online-Hass zu stoppen.
Neben der Invictus-Veranstaltung stehen weitere Termine auf dem Programm: Meghan besucht ein Frauenhaus für Obdachlose, Harry schaut sich ein Rugby-Spiel an. Er ist Gründer und Schirmherr der Invictus Games Foundation.