Welt

Harry und Meghan sind Cousin und Cousine

Sie sind sich näher, als ihnen vielleicht lieb sind. Britischen Medien zufolge ist die Braut von Prinz Harry auch seine Cousine.
Heute Redaktion
13.09.2021, 22:23

Die Nachricht von der Verlobung von Prinz Harry mit der US-Schauspielerin Meghan Markle lässt die britischen Journalisten Überstunden machen.

Die "Mail on Sunday" hat nun die Stammbäume des Paares zurückverfolgt und Brisantes aufgedeckt. Sie sollen miteinander verwandt sein!

Cousin und Cousine, aber auch Liebende? Ganz so tragisch, wie es sich anhört, ist es dann doch nicht. Die Stammbäume von Harry und Meghan "kreuzen" sich weit in der Vergangenheit, im 15. Jahrhundert.

So sind sie verwandt

Meghans verwandtschaftliche Verbindung zu den Royals stammt von ihrer väterlichen Seite und beginnt mit einem Vorfahren von Harrys Ur-Oma, der Queen Mum. Dieser Verwandte hieß Ralph Bowes.

Eine seiner Enkeltöchter, Bridget Bowes, heiratete John Hussey. Ein Enkelsohn, der wiederum aus dieser Vereinigung entstand, wanderte im Jahr 1632 in die USA aus und half, die Stadt Nantucket (Massachusetts) zu gründen.

Dieser Enkelsohn hieß Christopher Hughes. Aus seiner Familie entstand viele Generationen später Meghan Markle.

Cousins

Der Enkelsohn der Enkelin des Vorfahren der Queen Mum (die ja mit Prinz Harry verwandt ist), ist also auch ein Vorfahre von Meghan Markle. Das macht sie zu Cousins 15. Grades.

Nicht das erste Mal

Das ist an sich nichts Ungewöhnliches. Einerseits ist die Heirat zwischen Cousins und Cousinen in den meisten Ländern ohnehin erlaubt, bei vielen Ethnien und indigenen Völkern ist sie oft sogar bevorzugt.

Übrigens: Auch Queen Elizabeth ist mit ihrem Ehemann Prinz Philip verwandt. Sie stammen beide direkt von Königin Victoria ab.

Erbkrankheit unwahrscheinlich

Angst, ihren Kindern aufgrund der Verwandtschaft eine Erbkrankheit zu vermachen, müssen Harry und Meghan aber nicht haben. Laut Wikipedia beträgt die genetische Verwandtschaft zwischen blutsverwandten Cousins und Cousinen 1. Grades (!) 12,5 Prozent. Im 2. Grad reduziert sich dies bereits auf 3,125 Prozent. Weitere 13 Grade weiter ist es sehr unwahrscheinlich, dass die beiden auch nur irgendeine gemeinsame Erbinformation haben. (red)

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