Last-Minute-Niederlage! Für Ralph Hasenhüttl und seine Saints hätte es gegen Top-Klub Manchester United lange nicht besser laufen können. Die Hausherren gingen am Sonntag im Heimspiel mit 2:0 in Führung und nahmen den Vorsprung mit in die Pause.
Dann kam Edinson Cavani und mit dem Sommer-Neuzugang auch die Wende. Erst legte der Angreifer aus Uruguay, Bruno Fernandes, den Anschlusstreffer auf. Dann schlug er selbst zu, glich für die Red Devils aus. In der 92. Spielminute avancierte der Joker endgültig zum Matchwinner, erzielte das 3:2. United gewann.
Die verspielte Führung ärgerte Hasenhüttl natürlich. Mehr noch brachte ihn aber die Reaktion des Gegners zum Brodeln. "Man hat gehört, wie sie in der Kabine gefeiert haben", wird der Österreicher im "Mirror" zitiert. "Du weißt, was du geleistet hast, wenn der Gegner feiert, als wäre er gerade Meister in der Premier League geworden."
Hasenhüttl weiter: "Wir hatten einige fantastische Momente. Sie mussten ihr Bestes geben, um gegen uns zu gewinnen. Wir können stolz darauf sein, wie wir gespielt haben."
Der letzte Premier-League-Titel ist für den Rekordmeister mittlerweile schon sieben Jahre her. Den Sieg hatte er bitter nötig, will er heuer doch wieder im Rennen um die vorderen Ränge mitreden. Nach neun Spielen ist United aktuell Achter, einen Zähler hinter den knapp unterlegenen Saints.