Doch das gefiel nicht jedem. Italiens Trainer-Legende Fabio Capello kritisierten den österreichischen "Saints"-Coach für dessen Gefühlsausbruch am Spielfeldrand.
"Solche Dinge verstehe ich nicht", erklärte Capello bei "Sky Sport Italia". "Er hat seinen Job gemacht, ein paar Emotionen sind in solchen Momenten gut. Aber das war einfach völlig übertrieben. Warum um alles in der Welt sollte man da anfangen zu weinen?", fragte der mittlerweile 74-Jährige.
Der Southampton-Coach selbst hatte zum ersten Mal ein Spiel gegen Liverpool-Coach Jürgen Klopp gewonnen, zeigte sich deshalb besonders gerührt. Hasenhüttl war nach dem Schlusspfiff weinend auf die Knie gesunken.
"Das war der Wind", hatte der Österreicher nach dem Spiel über den Tränen-Jubel gescherzt. "Es war fantastisch, wie wir verteidigt haben. Das war ein perfekter Abend", so der Trainer weiter. Für den emotionalen Jubel hatte Hasenhüttl weltweit Zuspruch erhalten.