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Hat James Cameron Ideen für "Avatar" geklaut?

James Cameron droht eine Milliarden-Klage auf Schadensersatz, da er Teile seines Erfolgsfilms "Avatar" geklaut haben soll.
Heute Redaktion
14.09.2021, 03:42

James Cameron droht eine Milliarden-Klage auf Schadensersatz, da er Teile seines Erfolgsfilms "Avatar" geklaut haben soll.

Science-Fiction Autor Bryant Moore, Verfasser der zwei Drehbücher "Aquatica" und "Descendants: The Pollination", verklagt die Hollywood-Legende wegen des Diebstahls geistigen Eigentums auf Schadensersatz auf über 1,5 Milliarden US-Dollar. Zusätzlich fordert er eine Strafe von mehr als einer Milliarde US-Dollar.

In der Klage des Schriftstellers werden viele Parallelen zwischen dem Film und seinen Drehbüchern herausgearbeitet. So hätten bereits seine Skripte unter anderem selbstständig leuchtende Pflanzen, Figuren mit blau-grüner Hautfarbe oder neblige Szenen vorgesehen.

Schon die zweite Klage

Neben Cameron soll Moore gleichzeitig rechtlich gegen das Filmstudio "20th Century Fox" und Camerons Produktionsfirma "Lightstorm Entertainment" vorgehen. "Avatar - Aufbruch nach Pandora" spielte weltweit über 2,78 Milliarden US-Dollar ein

Es ist nicht um das erste Mal, dass Cameron beschuldigt wird, die Idee eines Anderen in seinem Erfolgsfilm verarbeitet zu haben. So behauptete zu Beginn des Monats ein Mann namens Eric Ryder, bereits im Jahr 1999 mit einem Konzept an "Lightstorm Entertainment" herangetreten zu sein, das dem von "Avatar" stark ähnelte. Auch Ryder leitete rechtliche Schritte gegen den Oscar-Preisträger ein.