Österreich

Polizei jagte Sprayer: Duo versteckte sich im Busch

Heute Redaktion
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Die Polizei konnte in Wr. Neustadt zwei Sprayer (21, 25) schnappen. Das Duo hatte einige Zugwaggons "verziert", flüchtete dann vor den Beamten.

Für einige Subkulturen ist Graffiti Kunst und ein Kavaliersdelikt, für die ÖBB und Polizei ist es schlichtweg schwere Sachbeschädigung: Am Wochenende bemerkte ein ÖBB-Mitarbeiter zwei Männer bei der Aspangzeile in Wr. Neustadt, die gerade Waggons „verzierten". Der Eisenbahner rief die Polizei.

Beim Eintreffen der Exekutive sprintete das Duo davon, warf die Spraydosen weg und versteckte sich in einem Gebüsch. Die Beamten fischten die Verdächtigen aus der „Botanik".

„Bei den zwei talentierten Graffiti-Künstlern handelt es sich um einen 21-jährigen Chinesen aus Wien und einen 25-jährigen Wr. Neustädter", so ein Ermittler. Die Spraydosen wurden als Beweismittel gesichert, wie viel Schaden dem Duo zuzuordnen ist, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Christopher Seif von den ÖBB sagt dazu: „Vor allem bei den älteren Waggons geht die Farbe schwer runter. Uns entsteht jedes Jahr österreichweit ein Schaden in einem hohen sechsstelligen Eurobereich, wenn nicht höher. Es ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Und natürlich bitten wir verurteilte Täter zur Kasse und das ist oft sehr teuer. Ich glaube, da denken viele vorher nicht daran."