Österreich

Häupl-Nachfolge: Angst vor Streitgespräch?

Heute Redaktion
13.09.2021, 21:59

Der Wahlkampf um die Nachfolge von Stadtchef Michael Häupl läuft. Bislang gelang es aber nicht, die Kandidaten zu einem gemeinsamen Interview zu bewegen…

Am 27. Jänner rittern Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Andreas Schieder um die Stimmen der 981 Delegierten. Erste Aufgabe des „Neuen": die Partei einen.

Und so läuft auch der interne Wahlkampf – zumindest offiziell – unter dem Motto „Harmonie". Ein mediales Streitgespräch zwischen den Kandidaten sei nicht erwünscht. Wer aber diese Devise ausgegeben hat, darüber scheiden sich die Geister.

Von den Kandidaten ist zu hören, dass man das natürlich sehr gerne machen würde, die SPÖ Wien aber auf der Bremse stehe. Er sei ein echter Medienprofi und schon gegen unangenehmere Gegner in den Ring gestiegen, hört man von Schieders Seite. Man sei jederzeit gerne bereit, Ludwig fürchte sich nicht, heißt es aus dessen Büro.

Auf „Heute"-Nachfrage jetzt die gute Nachricht der Landespartei: „Es ist die Entscheidung der Kandidaten, wie sie ihre Interviews führen. Von Seiten der SPÖ gibt es weder eine Empfehlung noch ein Verbot von Konfrontations-Interviews", so eine Sprecherin (ck)

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