Hauptbahnhof: Benko plant Luxuswohungen und Hotel

Bild: Graf

Immobilien-Investor Rene Benko hat mit seiner Signa Holding GmbH am neuen Wiener Hauptbahnhof 10.000 Quadratmeter (60.000 m2 Bruttogeschoßfläche) von der Seeste Bau erworben und dafür rund 200 Mio. Euro gezahlt. Dabei geht es um das Projekt "Parkhotel & Parkapartments am Belvedere".

10.000 Quadratmeter (60.000 m2 Bruttogeschoßfläche) von der Seeste Bau erworben und dafür rund 200 Mio. Euro gezahlt. Dabei geht es um das Projekt "Parkhotel & Parkapartments am Belvedere".

Die neuen Eigentümer hatten bereits 2012 am Areal ein Baufeld erworben und planen dort zwei Hochhäuser mit ca. 90.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche, die überwiegend mit Büros besiedelt werden sollen. "Die nunmehrige Ergänzung mit dem Nachbarprojekt lässt beachtliche Synergien beim Bauen und Marketing erwarten", teilte Seeste am Freitag in einer Aussendung mit.

Apartments plus Hotel

Die Signa Holding will mit dem Kauf am Hauptbahnhof in die "Asset-Klasse hochwertiger Wohnbau" einsteigen. "Mit der Entwicklung von rund 340 Parkapartments und einem 300-Zimmer-Hotel in bester Lage am Wiener Hauptbahnhof mit Blick auf den etwa acht Hektar großen Park im Arsenal geht Signa Development den Schritt in eine neue Asset-Klasse, nämlich in den Bau von hochwertigen Eigentumswohnungen", so das Unternehmen. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Frühjahr 2015 geplant - die Fertigstellung ist mit Herbst 2017 veranschlagt.

Baumeister Michael Möstl wechselt mit dem in seiner Hauptverantwortung liegenden Großprojekt zur Signa Holding und übernimmt dort weiterhin die Entwicklung von "Parkhotel & Parkapartments am Belvedere" an der Arsenalstraße. Er scheidet darum mit 15. Mai 2014 aus der Seeste Bau aus.

Wirbel um Ex-ÖBB Chef Huber

Weil Ex-ÖBB-Chef Martin Huber gemeinsam mit seiner Frau auf dem Grundstück eine Privatimmobilie, die er um rund fünf Millionen Euro von der Telekom Austria gekauft hatte, nur ein Jahr später an die Seeste um den doppelten Preis verkauft hatte, gab es einen medialen Wirbel.

Huber musste sich heuer gemeinsam mit dem damaligen Telekom-Chef Heinz Sundt vor dem Straflandesgericht für den Kauf der Immobilie am Wiener Schillerplatz verantworten, im Raum stand der Vorwurf der Untreue. Beide wurden - nicht rechtskräftig - im Zweifel freigesprochen.

 

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