Haus brannte: Mutter und Sohn aus Feuer gerettet

Dramatische Szenen spielten sich am Freitag gegen zwei Uhr früh in Aschbach (Bezirk Amstetten) ab: Ein Wohnhaus stand in Flammen, das angrenzende Stadl brannte nieder.

Drama mitten in der Nacht auf Freitag in Aschbach im Bezirk Amstetten: Kurz vor zwei Uhr früh bemerkten Nachbarn plötzlich Rauch und nahmen Brandgeruch wahr, als sie nach dem Rechten schauten, bemerkten sie, dass der Wirtschaftstrakt von einem der Häuser in der dicht bebauten Siedlung lichterloh brannte.

Die Nachbarn schlugen umgehend bei der Feuerwehr Alarm, retteten die beiden Bewohner – eine gehbehinderte Frau und ihren Sohn – in letztem Moment aus der Flammenhölle.

110 Feuerwehrmitglieder löschten

Nur wenige Sekunden später stand das Haus in Vollbrand, meterhohe Flammen züngelten beim Eintreffen der Florianis aus dem Dachstuhl.

110 Helfer von insgesamt acht Wehren löschten über mehrere Stunden – mit zahlreichen Atemschutz-Trupps und einem Hubrettungsgerät für den Löschangriff aus der Luft.

Nachbarhäuser geschützt

Aufgrund des raschen Eingreifens konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser verhindert werden, auch das Wohnhaus selbst konnte gerettet werden. Der angrenzende Stadel jedoch, wurde ein Raub der Flammen.

Die beiden Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten vom Team des Roten Kreuzes ins Spital gebracht werden. Auch eine junge Feuerwehrfrau musste vom Sani-Team nach einem Kreislaufkollaps versorgt werden. Auch eine Ersthelferin wurde laut Rotem Kreuz vom Notarzt durchgecheckt.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Brandermittler sind vor Ort.



(nit)

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