Haus-Explosion in Wien: Es war Selbstmord

Schlimme Gewissheit: Die Explosion, die zum Einsturz eines Wohnhauses in Wien-Rudolfsheim geführt hat, war Folge eines Selbstmords. Wie die Polizei bestätigte, dürfte das 19-jährige Todesopfer versucht haben, sich durch eine manipulierte Gasleitung das Leben zu nehmen. Seine Tat hatte er seinen Freunden auf Facebook angekündigt.

geführt hat, war Folge eines Selbstmords. Wie die Polizei bestätigte, dürfte das 19-jährige Todesopfer versucht haben, sich durch eine manipulierte Gasleitung das Leben zu nehmen. Seine Tat hatte er seinen Freunden auf Facebook angekündigt.

Laut Polizeisprecherin Adina Mircioane wurde in der Hand des Opfers, das kurz nach der Bergung an den Folgen der Explosion starb, auch ein Feuerzeug gefunden. Er dürfte selbst die Gasleitung zum Herd in seiner Wohnung an der äußeren Mariahilfer Straße gekappt haben, um sich das Leben zu nehmen.

Freunden und Bekannten gegenüber hatte der 19-Jährige über Facebook im Vorfeld angekündigt, dass der Samstag sein letzter Tag sein werde und er nicht mehr leben wolle. Seine Freunde würden bald sehen, was er damit meine, habe der 19-Jährige im sozialen Netzwerk geschrieben. Fraglich ist, warum niemand die Behörden wegen der Drohungen verständigte.

Persönliche Probleme als Motiv

Das Motiv des jungen Mannes seien laut Polizei persönliche Probloeme gewesen. Nachdem sich das Gas in seiner Wohnung verteilt hatte, zündete er vermutlich das Feuerzeug und löste so die heftige Explosion aus. Der 19-Jährige war fünf Stunden nach der Explosion und dem Einsturz des Wohnhauses aus den Schuttmassen geborgen worden. Er starb kurze Zeit später an seinen schweren Verletzungen.

Durch die Wucht der Explosion stürzten die beiden oberen Stockwerke des Hauses in der Mariahilfer Straße 182 am Samstag ein, neben dem Todesopfer wurden 13 Personen verletzt. . Wie durch ein Wunder wurde sie wurde nur leicht verletzt.

Zahlreiche vom schrecklichen Unglück.

 
Bei der Explosion in Wien-Rudolfsheim handelt es sich leider nicht um den ersten Fall eines Selbstmords durch eine Gasexplosion in Österreich.

Eine Chronologie:

12. Dezember 2013: In einem Wohnhaus in Dobl bei Graz explodierte eine Flasche mit Butangas und löste einen Brand aus. Der 59-jährige Bewohner kam darin ums Leben, die Ermittler gingen von Suizid aus.
9. Dezember 2013: Ausströmendes Gas verursachte die Explosion eines Hauses in Sankt Georgen am Längsee in Kärnten. Der Sohn der Hausbesitzerin, der in einem angrenzenden Schuppen gefunden wurde, hat sich offenbar selbst getötet.
31. Dezember 2011: In Wien-Donaustadt wurden ein Reihenhaus durch eine Gasexplosion und einen anschließenden Brand dem Erdboden gleichgemacht und die angrenzenden Häuser schwer beschädigt. Die Leiche des 44-jährigen Besitzers wurde im Trümmerhaufen gefunden. Er hatte offenbar zuvor die Gaszufuhr geöffnet.
11. April 2010: Ein 42-Jähriger löste in einem Einfamilienhaus in Fernitz bei Graz eine Gasexplosion aus - angeblich um seine Ex-Frau und sich selbst zu töten. Er wurde leicht verletzt, seine Frau und ihre drei Kinder blieben unversehrt. Der Mann wurde im September 2012 wegen Mordversuchs zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

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