"Eigentlich war er ein ganz Lieber, aber zum Schluss bestand sein Leben nur noch aus Problemen", schilderte Esther (14), die beste Freundin des Amok-Täters, im "Heute"-Interview. Sie hat recht: Dominik Sch. hatte seit Monaten keinen Job und wegen diverser Drogendelikte ständig Probleme mit der Polizei. Als ihm seine Freundin vor einigen Tagen auch noch eröffnete, im dritten Monat schwanger zu sein, sah er endgültig keinen Ausweg mehr.
"Eigentlich war er ein ganz Lieber, aber zum Schluss bestand sein Leben nur noch aus Problemen", schilderte Esther (14), die beste Freundin des Amok-Täters, im "Heute"-Interview. Sie hat recht: Dominik Sch. hatte seit Monaten keinen Job und wegen diverser Drogendelikte ständig Probleme mit der Polizei. Als ihm seine Freundin vor einigen Tagen auch noch eröffnete, im dritten Monat schwanger zu sein, sah er endgültig keinen Ausweg mehr.
. (Zuvor hatte er noch ein Foto von außen gepostet: "Na, wem gehört die Wohnung.") Damit brachte er 14 Nachbarn in Lebensgefahr. Ein Risiko, das er in Kauf nahm: Das Verhältnis zu anderen Mietern war schlecht.
Zeuge Niko N.: "Er machte Lärm, belästigte Leute. Dominik hatte Freude daran, mit Wasser befüllte Kondome auf die Straße zu werfen." Neben Drogen, Alkohol und seiner Vogelspinne trösteten ihn zuletzt nur noch Rapid-Spiele. Dominik Sch. war Mitglied der berüchtigten "Ultras". Den Sieg seiner Grün-Weißen gegen Meister Salzburg am Samstagabend erlebte er allerdings nicht mehr.
Keiner nahm die Drohungen ernst
Am Ende lebte er noch eine Stunde. Als die .
Dominik Sch. hatte seinen Gasherd manipuliert, dann zum Feuerzeug gegriffen. Er hatte entschieden zu sterben und wollte mit einem gigantischen Knall untergehen. Seinen Freunden sagte er noch kurz vor der Detonation: "Heute ist mein letzter Tag. Ihr werdet schon noch sehen." Doch keiner nahm Dominik ernst, zu seltsam und unberechenbar war sein Verhalten in den vergangenen Wochen geworden.
"Meine Tochter rannte um ihr Leben"
Während drei Mieter Sonntag noch im Spital behandelt wurden und die restlichen Bewohner in Notunterkünften untergebracht worden waren, begannen bereits die Aufräumarbeiten. Mindestens zwei Stockwerke des Hauses müssen abgetragen werden. , bekommen den Verlust von der Haushaltsversicherung ersetzt. Die Versicherungen werden auf dem Schaden sitzenbleiben - von Dominik können sie ihn nicht mehr einfordern.
Seit 35 Jahren sieht Hausmeister Dusko Z. im jetzt zerstörten Gebäude nach dem Rechten. Kurz vor der Explosion wollte er noch das Stiegenhaus aufwaschen. "Gott sei Dank habe ich lieber meine Frau in die Arbeit gebracht. Der Täter muss sehr verzweifelt gewesen sein", so der 61-Jährige zu "Heute". Seine Tochter Biljana (35) und die dreijährige Enkeltochter Emilia überlebten die massive Explosion nur knapp. Hausbesorger Dusko: "Biljana war in ihrer Wohnung, schnappte sich in Panik nur das Mäderl und rannte um ihr Leben. Ich will gar nicht daran denken, was alles passieren hätte können."
C. Oistric, A. Huber und M. Hofer