Haus in Flammen: Frau in Wohnung eingeschlossen

Dramatischer Brand in der Nacht auf Donnerstag in Gloggnitz: Die Feuerwehr konnte das Schlimmste verhindern, ein Mann und eine Frau mussten ins Spital.
Gegen 1:30 Uhr brach Donnerstagnacht in einem Mehrparteienwohnhaus in Gloggnitz (Bez. Neunkirchen) Feuer aus. Ein Hund bemerkte den Geruch zuerst, schlug bellend Alarm. Als die Besitzerin am Gang nachsah, kam ihr bereits dichter Rauch entgegen und die Wohnung eine Etage unter ihr stand in Vollbrand. Die Frau wählte sofort den Notruf und verhinderte so Schlimmeres.

Es folgte ein Großeinsatz von sechs Feuerwehren, Rotem Kreuz und Polizei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen aus zwei Fenstern im zweiten Stock bereits meterhohe Flammen. Während der Wohnungsbesitzer der Brandwohnung zu diesem Zeitpunkt bereits im Freien war, war eine Frau im Stock darüber in ihrer Wohnung eingeschlossen, da der Fluchtweg bereits zu stark verraucht war.

Atemschutztrupp holte Frau

Die Dame wurde zuerst telefonisch beruhigt, ein Atemschutztrupp holte sie dann aus der Wohnung. Aufgrund der extremen Hitze breitete sich das Feuer auch auf die Dachkonstruktion aus. Während der Großteil der Florianis unter größter Mühe löschte, wurden sämtliche Wohnungen des Mehrparteienhauses von weiteren Atemschutztrupps auf Personen durchsucht. Hierfür mussten auch mehrere Türen gewaltsam geöffnet werden.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nach rund zwei Stunden konnte dann "Brand Aus" gegeben werden. Der Besitzer der Brandwohnung sowie die Frau der darüber befindlichen Wohnung wurden vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Sechs weitere Mieter mussten in Notquartieren untergebracht werden, da aufgrund der starken Rauchentwicklung die Wohnungen vorerst unbewohnbar sind. Die Brandursache sowie der entstandene Schaden sind unbekannt und werden von der Polizei ermittelt.

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