Explosion zerfetzt Wohnhaus in Bayern

Ein dreistöckiges Wohnhaus im bayerischen Rettenbach ist nach einer Explosion eingestürzt. Die Polizei sucht nach verschütteten Personen.
Am Sonntag hat eine Explosion im bayerischen Allgäu ein Wohnhaus zerstört, wie die Polizei mitteilte.



Gegen Mittag bargen die Rettungskräfte eine schwerverletzte Frau. Vermisst werden noch ein Erwachsener (47) und ein Kind (5). Vier weitere Hausbewohner, darunter zwei Kinder, waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht in dem Gebäude.

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Die Ursache für die Explosion ist bislang noch nicht geklärt. Das Haus stürzte bis auf das Ergeschoss herunter. Auch zwei anliegende Häuser wurden in Mitleidenschaft gezogen und sind unbewohnbar. Einige Fahrzeuge, die vor den Häusern geparkt waren, sind ebenfalls zerstört. Die Polizei vermutete die Ursache in einer Gasexplosion.



Auf Twitter wurde jedoch bekannt, dass das Haus keinen Gasanschluss hatte. Die Explosion sei so heftig gewesen, dass es ein Auto aus der Garage schleuderte. Einige gehen nun davon aus, dass das Auto selbst der Explosionsherd gewesen ist.



Bilder vom Schauplatz zeigen nur noch Trümmerhaufen, wo zuvor das Haus gestanden haben soll. Es befinden sich zahlreiche Helfer von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei vor Ort. Auch ein Rettungshund und mehrere Hubschrauber seien im Einsatz.



Reiner Friedl, Bürgermeister Rettenbach, sagt: "Gegen 10 Uhr war eine Detonation zu vernehmen. In Folge wurden die Einsatzkräfte alarmiert, die sind noch vor Ort. In dem Haus war kein Gasanschluss, wir wissen nicht, was dazu geführt hat. Es ist immer schlimm, wenn so etwas passiert. Aber in so einem Fall muss die Professionalität überwiegen."



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(rfr)

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