Hier bekommen Besetzer es mit der Polizei zu tun

Aktivisten brachten ein Haus in der Buchengasse unter ihre Kontrolle. Nur zwei Tage später war der Spuk vorbei.
Am Donnerstag haben selbsterklärte Anarchisten – laut APA elf an der Zahl – ein leerstehendes Haus in der Buchengasse besetzt. Nach eigenen Angaben wollten sie damit auf prekäre Wohnsituationen und hohe Mieten aufmerksam machen, sowie auf im Regierungsprogramm vorgesehene Gesetzesänderungen, die aus ihrer Sicht die Situation verschlimmern würden. "Wir hoffen auf konstruktive Gespräche mit dem Eigentümer, denn Wohnraum sollte keine Wertanlage sein", hieß es in einer Aussendung.

Der Besitzer der Liegenschaft bat dann allerdings, sobald er ausfindig gemacht worden war, direkt um Räumung seiner Immobilie. Am Freitag Nachmittag forderte die Polizei die Aktivisten zum Verlassen auf. Daraufhin zogen alle Anwesenden ohne weitere Zwischenfälle ab. Von einer Räumung im engeren Sinne könne man daher nicht sprechen, so die Einsatzkräfte gegenüber "Heute".

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Eine Person festgenommen

Auf ihrer Webseite beklagten die Anarchisten Tags darauf, dass eine Person "im Zuge der Räumung [...] in gewahrsam genommen und aufgrund der Verweigerung seines Ausweises im Polizeikommisariat in der Gudrunstraße eingesperrt" (sic) wurde. Laut Polizei wurde der Mann allerdings erst später am Tag festgenommen, als die Immobilie bereits längere Zeit von den Aktivisten aufgegeben war. Freunde des Festgenommenen hätten dann vor Polizeiinspektion für seine Freilassung demonstriert, auch hier habe es aber keine Gewalt gegeben. (red)

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