Durch einen lauten Knall schreckten die Bewohner eines Hauses in Vösendorf am Freitag auf. Eine Häuserwand war eingestürzt und krachte in die daneben liegende Baugrube. Laut Infos soll dies die Schlafzimmerwand gewesen sein, die Frau lag plötzlich im Freien.
Durch den Einsturz lagen sämtliche Leitungen frei, außerdem war das ganze Haus akut einsturzgefährdet. Eine sofortige Unterbindung durch den Versorger war erforderlich. Der Fokus des Feuerwehreinsatzes lag darauf, das Haus zu sichern und ein weiteres Einstürzen zu verhindern. Zur Planung weiterer Maßnahmen wurden ein Statiker sowie der zuständige Bauamtsleiter hinzugezogen. Auch Bürgermeister Hannes Koza (ÖVP) machte sich der Aussendung zufolge persönlich ein Bild von der Lage an der Einsatzstelle, um parallel die Unterbringung der Betroffenen in einer Notwohnung der Gemeinde zu organisieren.
Um die Sicherungsmaßnahmen weiter zu verstärken, wurde Pölzmaterial von der Berufsfeuerwehr Wien nachgefordert. Durch die intensiven Sicherungsarbeiten und die Zusammenarbeit mit Experten konnte das weitere Einstürzen des Hauses verhindert werden.