Ordnungswidrigkeit! Abstandsregel für spielende Hunde

Aufgrund eines zufälligen Treffens an der Ostsee, wo zwei Welpen miteinander spielten, hagelt es nun Strafen.
Aufgrund eines zufälligen Treffens an der Ostsee, wo zwei Welpen miteinander spielten, hagelt es nun Strafen.©CKFotografie
Nein, kein Scherz! Zwei Arbeitskolleginnen trafen sich zufällig mit ihren Hunden bei einem Spaziergang. Das agieren der Hunde war "ordnungswidrig".

Offenbar kommt es mittlerweile zu wirklich absurden "Gesetzesbrüchen" aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Zwei Arbeitskolleginnen trafen sich zufällig bei einem Spaziergang mit ihren kleinen Hunden in Flensburg an der Ostsee (Deutschland) und unterhielten sich während ihre Welpen miteinander spielten. Die Polizei schritt ein!

Als Begründung wurde den beiden Damen genannt, die den Beamten höflich entgegneten, dass sie doch die vorgeschriebenen zwei Meter Abstand gehalten hatten, dass auch die Hunde miteinander nicht agieren dürften, da die Frauen ja deshalb Kontakt aufnehmen.

Das Online-Medium "Moin.de" berichtet über diesen Vorfall und bat auch die zuständigen Beamten um eine Stellungnahme, die leider nicht zustande kam. Allerdings meldete sich angeblich der Pressesprecher der Stadt Flensburg, Clemens Teschendorf und bezeichnete die Vorgehensweise als "lupenreinen Grenzfall" und wurde weiter zitiert:

Wenn sich Hunde beschnuppern würden und die Besitzer kurz und mit Abstand reden, sei das unbedenklich. Es sei aber ein anderer Fall, wenn jemand für eine Viertelstunde ins Gespräch komme. Da könne es sich um eine Ordnungswidrigkeit handeln.

Zu Recht fragten sich die zwei Damen via Facebook nun, wie sie wohl ihren Hunden erklären sollen, dass sich nun nicht mehr beschnuppert werden darf?

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