Meterhoher Schnee bringt Einsturzgefahr in Kärnten

Das Bundesheer bei einem Schnee-Einsatz.
Das Bundesheer bei einem Schnee-Einsatz.Dominik Angerer / EXPA / picturedesk.com
In Kärnten türmt sich meterhoher Schnee auf Spitälern, Schulen und Kindergärten. Sogar das Bundesheer wurde wegen der Einsturzgefahr aktiviert.

Ab sofort sind laut Verteidigungsministerin Klaudia Tanner 130 Soldaten der Villacher Pioniere aus Kärnten im Assistenzeinsatz, um örtliche Behörden im Kampf gegen die Schneemassen zu unterstützen. Am Dienstagvormittag starteten die Soldaten ihren Einsatz, um öffentliche Gebäude von der Schneelast zu befreien, darunter auch das Landeskrankenhaus in Kötschach-Mauten. Der Einsatz ist vorerst bis Samstag vorgesehen.

Einsturzgefahr bannen

Vorrangig wird das Heer in den Gemeinden Lesachtal, Kötschach-Mauthen, Dellach und Kirchbach tätig sein, um öffentliche Gebäude wie unter anderem Schulen, Kindergärten und Gemeindegebäude von den Schneemassen zu befreien. Dabei werden die Soldaten des Heeres den Schnee von den Dächern schaufeln, um eine Einsturzgefahr der Gebäude zu verhindern. Außerdem werden im Gebiet Lesachtal weitere betroffene Gebäude erkundet.

Mehr Schnee kommt

Ungemach droht aber bereits an Dienstagabend: Am Nachmittag ziehen von Süden dichtere Wolken auf und von Osttirol bis Unterkärnten setzt am Abend Schneefall ein. Der Wind weht nur schwach und die Höchstwerte liegen zwischen -3 und +5 Grad. Am späten Abend beginnt es in Kärnten erneut zu schneien. Der Dreikönigstag am Mittwoch zeigt sich von seiner trüben und vielfach winterlichen Seite. Zunächst schneit es verbreitet, nur im östlichen Flachland fällt Schneeregen.

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