Heer sperrt gefährliches Aluminium-Essgeschirr

Das Bundesheer hat am Mittwoch alle Essgeschirrbehälter aus Aluminium gesperrt, da der Verdacht eines gesundheitsschädlichen Aluminium-Abriebs bestehe. Das Bundesheer bedauert den Vorfall. Die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Nutzer werden derzeit untersucht.

Bereits im Dezember 2014 ist einem Soldaten der Garde aufgefallen, dass es beim Feld-Essgeschirr zu einem nicht ganz so unwesentlichen Aluminiumabrieb kam. Daraufhin wurden sofort Testungen durch die zuständige Fachabteilung im Amt für Rüstung und Wehrtechnik durchgeführt. Ein endgültiges Untersuchungsergebnis wird Ende März erwartet.

Grenzwerte möglicherweise überschritten

Erste Zwischenergebnisse können jedoch nicht ausschließen, dass der zulässige Grenzwert überschritten wurde. aus diesem Grund sind die Essgeschirre derzeit ausdrücklich verboten worden. Sie wurden durch Einweggeschirr ersetzt. Betroffen davon sind rund 10.000 Geschirrteile.

Nicht von der Sperre betroffen sind das Feld-Essbesteck, die Feldflasche und der Trinkbecher, da diese aus Chrom-Nickel beziehungsweise Plastik bestehen.

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