Heeres-Helis donnern über Wien, landen mitten in City

Die Agusta Bell im Landeanflug auf den Heldenplatz.
Die Agusta Bell im Landeanflug auf den Heldenplatz.Screenshot Twitter / Michael Bauer
Plötzlich wurde es laut über der Innenstadt. Wer nach oben schaute, erlebte ein seltenes Ereignis: Zwei Bundesheer-Helis knatterten über Wien hinweg.

Sorgen brauchte man sich deshalb als Wiener keine machen. Die Hubschrauber des Bundesheeres – ein Black Hawk und eine Agusta Bell 212 – waren nicht gar im Feindeinsatz, sondern auf dem Weg zum Heldenplatz, wo sie für den morgigen Nationalfeiertag Aufstellung bezogen.

Gestartet waren die Helis am Fliegerhorst Brumowski im niederösterreichischen Langenlebarn bei Tulln. Bundesheer-Sprecher Michael Bauer teilte via Twitter gleich mehrere Videos dazu. Eines zeigt die Landung der Agusta Bell direkt vor der Hofburg, das zweite vermittelt uns Zivilisten die Landung am Heldenplatz aus der Perspektive der Hubschrauber-Crew:

Neben den Helis hat das Bundesheer auch noch mit anderem schweren Gerät Aufstellung für den morgigen Festakt bezogen. Wegen der Corona-Situation wird die Leistungsschau unter besonderen Bedingungen abgehalten, die breite Öffentlichkeit ist wie schon 2020 dazu nicht eingeladen, sondern kann nur via TV dabei sein. ORF und Privatsender werden die Angelobung der Rekruten direkt in die Wohnzimmer übertragen.

Zusätzlich gibt es noch ein virtuelles Angebot, bei dem man auf fünf "Missionen" selbst in die Rolle eines Soldaten im Einsatz schlüpfen können soll. Dabei kann man sich etwa auch als Hubschrauber-Pilot oder ABC-Kommandant versuchen, oder mit einem Eurofighter – mitsamt neuer 360°-Detailansicht aus dem Cockpit – ein Flugzeug abfangen. Bis einschließlich 27. Oktober ist der "virtuelle Heldenplatz" auf www.nationalfeiertag21.at verfügbar.

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