Einmal kurz Licht aus am Ballermann! Während Julian Sommer (28) normalerweise dafür sorgt, dass auf Mallorca bis tief in die Nacht gefeiert wird, übernahm am Mittwochabend ausnahmsweise der Himmel die Show.
Der Sänger erlebte auf der spanischen Urlaubsinsel die totale Sonnenfinsternis. Und während sich Millionen Menschen extra auf den Weg nach Spanien machten, musste Sommer dafür nicht einmal seinen Arbeitsplatz verlassen.
Mallorca gehörte am 12. August nämlich zu jenen wenigen Regionen Europas, die direkt im sogenannten Totalitätsstreifen lagen. Nur dort schob sich der Mond aus Sicht der Erde vollständig vor die Sonne.
Eine totale Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond exakt zwischen Erde und Sonne schiebt und die Sonnenscheibe komplett verdeckt.
Der Schatten des Mondes trifft dabei allerdings nur auf einen vergleichsweise schmalen Streifen der Erde. Diesmal verlief dieser unter anderem über Grönland, Island und Spanien bis zu den Balearen. Mallorca lag damit genau richtig.
In Palma begann die partielle Phase gegen 19.38 Uhr. Gegen 20.31 Uhr folgte schließlich der große Moment: Für rund eineinhalb Minuten wurde die Sonne vollständig vom Mond verdeckt. Die Totalität war damit tatsächlich zu sehen – vorausgesetzt, Wolken versperrten nicht gerade die Sicht.
In Österreich sah das anders aus. Hier befand man sich außerhalb des Totalitätsstreifens. Die Sonne wurde zwar zu einem großen Teil vom Mond verdeckt, vollständig dunkel wurde es allerdings nicht.
Mittendrin im Himmelsspektakel: Julian Sommer. Der 28-Jährige gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Gesichtern der neuen Ballermann-Generation.
Seinen großen Durchbruch feierte der Sänger mit "Dicht im Flieger". Seitdem ist Sommer aus den Partyhochburgen Mallorcas kaum noch wegzudenken und steht während der Saison regelmäßig auf der Bühne.
Dass ausgerechnet sein Job auf der Partyinsel ihm nun einen Logenplatz für eines der seltensten Naturschauspiele bescherte, dürfte selbst Sommer nicht jeden Arbeitstag erleben.