Während James Crawford aus Kanada über seine sensationelle Gold-Medaille im Super-G jubelte, erzählte ORF-Kommentator Oliver Polzer eine tragische Geschichte.
Der Ukrainer Ivan Kovbasnyuk stürzte sich den Super-G in Courchevel hinunter, holte am Ende immerhin Platz 43 von 46 Läufern.
Der Ski-Athlet durfte nur mit einer militärischen Sondergenehmigung nach Frankreich reisen. Nach seinem Einsatz in der Abfahrt am Sonntag droht ihm die bittere Realität. Kovbasnyuk wird in den nächsten Wochen für sein Land in den Krieg ziehen müssen. Noch immer tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine, der Ski-Star muss mithelfen, sein Land zu verteidigen.
Bisher konnte der Ukrainer an fünf Weltmeisterschaften und drei Olympischen Winterspielen teilnehmen. Kovbasnyuk trainiert im Tiroler Kaunertal.