Heftige Kritik an teurer "FuZo-Kampagne"

Knapp 850.000  lässt sich die Stadt die Infokampagne im Vorfeld der Fußgängerzonen-Abstimmung kosten. Die ÖVP spricht von "sündteurer PR zur Rettung Vassilakous", die FPÖ fordert Neuwahlen. Eine Bürgerinitiative schaltet sogar den Korruptionsstaatsanwalt ein.

Knapp 850.000  lässt sich die Stadt die Infokampagne im Vorfeld der Fußgängerzonen-Abstimmung kosten. Die ÖVP spricht von "sündteurer PR zur Rettung Vassilakous", die FPÖ fordert Neuwahlen. Eine Bürgerinitiative schaltet sogar den Korruptionsstaatsanwalt ein.

Ende Februar sollen die Bewohner der Anrainer-Bezirke Mariahilf und Neubau zur Neugestaltung der Shoppingmeile befragt werden. In den nächsten 14 Tagen startet dazu eine Info-Kampagne. Kosten: rund 850.000 Euro. FPÖ-Obmann Heinz- Christian Strache ortet "Geldvernichtung am laufenden Band", ÖVP-Chef Manfred Juraczka empfiehlt Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou "Baldrian gegen Angstzustände".

Die Bürgerinitiative "Gegen Mariahilferstraßenumbau" sieht in der Kampagne "illegale Parteienfinanzierung" der Grünen – und fordert die Staatsanwaltschaft in einem Brief auf, den Fall zu prüfen. Von der Stadt heißt es dazu: "Es ist ja wohl selbstverständlich, dass die Stadt über ein Projekt informiert, das für sie wichtig ist und hinter dem sie steht."

Claus Kramsl

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen