"Auch in Österreich"

Heftige Summen! Hohe Gagen für Impf-Werbungen enthüllt

Ein Influencer blickt auf alte Corona-Impfkampagnen zurück. Dabei geht es um angebliche Honorare von bis zu 50.000 Euro für Internet-Stars.
Heute Entertainment
14.09.2026, 17:25
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Ein neues Video von Influencer "Memo" beschäftigt sich mit früheren Corona-Impfkampagnen und den Honoraren, die dabei an Influencer geflossen sein sollen.

Im Mittelpunkt stehen dabei Kooperationen der deutschen Bundesregierung. Dabei will er auf Dokumente gestoßen sein, die überraschend hohe Summen zeigen. Durch die Veröffentlichung seines Videos melden sich auch österreichische Internet-Stars zu Wort und berichten von ähnlichen Anfragen.

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50.000 € pro Person

Memo zeigt unter anderem ältere Werbeclips mit Twenty4Tim und Alicia Awa und erklärt dazu kritisch: "Die eigentliche Frage, die ich mir gestellt habe, ist, wie viel Geld haben diese Influencer für diese verdammte Impf-Propaganda bekommen." Bei seiner Recherche sei er schließlich fündig geworden.

Ein von ihm gezeigtes Dokument soll Ausgaben aus dem Jahr 2023 auflisten. Für die Kampagne "Lass dich impfen" sind darin demnach 245.616 Euro angeführt. Rund 50.000 Euro sollen dabei anegblich jeweils an einzelne Influencer geflossen sein. "Mir fehlen dazu die Worte", kommentiert Memo und fordert deutliche Konsequenzen gegen seine Kollegen: "Ich finde, man sollte diese Influencer strikt boykottieren."

Auch aus Österreich kommen Reaktionen auf sein virales Video. Der Wiener Social-Media- und Reality-TV-Star Erik Seidl, einigen besser bekannt als "Stansbratan", meldet sich darunter: "Wurde mir auch in Österreich angeboten, wirklich hohe Summen." Er habe das Angebot abgelehnt: "Bin mir und meinen Zusehern treu geblieben." Wofür er in den Kommentaren von etlichen Usern gefeiert wird.

Influencer reagiert auf virales Video

Influencer Inscope21 wird in den Kommentaren mehrfach markiert. Mit über 2 Millionen Followern gehört er ebenfalls zu den großen Namen auf Social Media, die damals Teil der Kampagne waren.

Er erklärt seine Zusammenarbeit mit der deutschen Bundesregierung jetzt in einem Statement: "Habe mich damals dafür entschieden, mitzumachen, weil ich der Überzeugung war, etwas Gutes zu tun! (Habe mich selbst auch 3 mal impfen lassen)"

Der 31-Jährige, der mit bürgerlichen Namen Nicolas Lazaridis heißt, führt fort: "Zu keinem Zeitpunkt habe ich mir dabei gedacht: 'Hier kommen Leute zu Schaden, aber egal, ich nehme das Geld mit.' Es tut mir für alle leid, denen etwas durch Corona passiert ist, egal ob geimpft oder ungeimpft. Wollte wirklich was Gutes tun, auch wenn mir das sicher einige nicht glauben werden."

Die Reaktionen darauf fallen unterschiedlich aus. Ein User findet: "Find ich auch völlig legitim, wenn dann ist der Staat usw. schuld, nicht die Bürger." Ein anderer fordert: "Schöner Kommentar, noch schöner wäre es, wenn du die 50k spendest, dann wäre das Ganze auch authentisch."

red,14.09.2026, 17:25