Jahrelang waren Heidi Klum und ProSieben im deutschen Fernsehen praktisch unzertrennlich. Umso überraschender kommt jetzt die Nachricht, dass die 53-Jährige plötzlich bei der Konkurrenz auftaucht.
RTL hat sich die Rechte an Klums "HeidiFest" geschnappt. Erst am Freitag wurde bekannt, dass ProSieben das Trachten-Spektakel 2026 nicht mehr zeigen wird. Nur einen Tag später folgte die spektakuläre Wende: Beim Kölner Konkurrenten darf weiter geschunkelt werden.
Doch was bedeutet der überraschende Deal für "Germany's Next Topmodel"?
Immerhin steht Heidi seit 2006 für ProSieben vor der Kamera und ist aus der Castingshow kaum wegzudenken. Wer jetzt bereits das Ende von "Meeedchen", Modelvilla und Laufsteg kommen sieht, kann allerdings aufatmen. GNTM bleibt bei ProSieben.
Der RTL-Deal betrifft ausschließlich das "HeidiFest". Klum wechselt damit nicht vollständig den Sender, sondern wird künftig bei zwei großen deutschen Privatsendern zu sehen sein.
Eine durchaus ungewöhnliche Konstellation. Während sie bei ProSieben weiterhin nach Deutschlands nächsten Models sucht, darf sie bei RTL Dirndl auspacken, Maßkrüge stemmen und mit prominenten Gästen im Münchner Hofbräuhaus feiern.
RTL hat mit der Show jedenfalls große Pläne. Nachdem das erste "HeidiFest" bei ProSieben zwar für zahlreiche virale Momente, aber nicht für überragende Einschaltquoten gesorgt hatte, soll das Spektakel beim neuen Sender noch größer und lauter werden.
Für GNTM-Fans ändert sich damit vorerst nichts. Heidi bleibt ihrer Casting-Show treu – erweitert ihren TV-Kosmos aber um einen prominenten Nachbarn.
Oder anders gesagt: Laufsteg bei ProSieben, Lederhose bei RTL.