Österreich

Heikler Einsatz nach Bombenalarm vor Schule

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:22

Mittwochfrüh gab es in der Landesberufsschule Waldegg Bombenalarm. Das Gebäude wurde evakuiert und großflächig abgesperrt, ein Großeinsatz war die Folge. Sprengstoff-Spezialisten sicherten schließlich zwei verdächtige Gegenstände. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich keine Schüler in Gefahr.

Bombenalarm in der Landesberufsschule Waldegg Mittwochfrüh. Das Gebäude wurde evakuiert und großflächig abgesperrt, ein Großeinsatz war die Folge. Sprengstoff-Spezialisten sicherten schließlich zwei verdächtige Gegenstände. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich keine Schüler in Gefahr.

Bei der Polizeiinspektion Wöllersdorf ging in der Früh ein Notruf ein, der vom Fund eines verdächtigen Gegenstandes, der wie eine Bombe aussehe, auf dem Parkplatz der Landesberufsschule Waldegg, berichtete. Die Feuerwehr Wopfing sperrte daraufhin sofort das Gelände ab. Polizisten verständigten den sachkundigen Dienst für Sprengstoff. Nach der vor Ort Erkundung der SKO wurde der Entschärfungsdienst des BMI hinzugezogen.

Roboter im Einsatz

Die Spezialisten gingen mit höchster Vorsicht vor. Mit Hilfe eines speziellen Roboters erkundeten die Experten die Lage genauer. Der Gegenstand wurde daraufhin in ein exponiertes Gelände transportiert. Mit einem Vollschutzanzug ausgestattet, näherte sich ein Spezialist dem Gegenstand, um diesen mithilfe eines Röntgengerätes genauer zu begutachten und zu entschärfen.

Dasselbe Prozedere wurde mit einem verdächtigen Rucksack, der im Schulgelände gefunden wurde, durchgeführt. Verletzt wurde bei diesem Einsatz glücklicherweise niemand. Seitens der Schulleitung der Landesberufsschule Waldegg, wurde professionell reagiert, sodass Panik vermieden wurde. Für die Schüler bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

Ermittlungen laufen

Nach der Entdeckung der Attrappe bestehend aus Handy, leeren Gaskartuschen und Drähten laufen die Ermittlungen. Es gäbe mehrere Spuren, denen man nachgehe und die derzeit ausgewertet würden, sagte Erich Rosenbaum vom Landeskriminalamt Niederösterreich.

Ob der Täter jemand aus der Schülerschaft gewesen sei, läge "im Reich der Vermutungen", so der Ermittler, es sei aber durchaus nicht auszuschließen.

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