In 18 heimischen Schlachthöfen soll es zu schlimmen Szenen wie Folterungen und schwerer Tierquälerei gekommen sein. Das berichtet der Verein gegen Tierversuche, der mit versteckter Kamera Bilder und Videos als Beweis anfertigte.
Die Bilder sollen Schweinen zweigen, die in Kohlendioxid-Schächten verzweifelt ums Überleben kämpfen, oder Rinder, die am Schlachtplatz gefoltert werden. "Und es liegt nicht nur an den Mitarbeitern, wenn so etwas vorkommt, sondern auch daran, dass niemand da ist, der sie kontrolliert und gegebenenfalls sanktioniert", sagt VgT-Sprecher David Richter zur "Kleinen Zeitung".
Auch Klagenfurts Vizebürgermeister Christian Scheider von der FPÖ pflichtet ihm bei: "Die aktuell aufgedeckten Fälle von Tierquälerei im Klagenfurter Schlachthof müssen konsequent und rigoros abgestellt werden. Solch unsagbare Vorgänge in einem städtischen Schlachthof sind eine fatale Visitenkarte und schädigen den Ruf aller Beteiligten."
Einer der beiden schlimmsten Schlachthöfe soll sich in Klagenfurt befinden, in der Steiermark waren mehrere Betriebe betroffen.