Mit den Piloten Lasse Sörensen, Nicolo Rocca und Justin Kunz gab es in der durch das Coronavirus nicht gerade einfachen Saison einige tolle Erfolge in der europäischen NASCAR-Serie zu verzeichnen. Sörensen durfte im Chevrolet Camaro in Belgien und Spanien in die Victory Lane abbiegen. Letztlich wurde der 24-Jährige hinter Champion Alon Day Vizemeister in der Gesamtwertung - und das als Aufsteiger aus der Euro-NASCAR-2 (er ist der erste Euro-NASCAR-2-Champion, der gleich nach seinem Aufstieg in die EuroNASCAR-PRO Rennen gewonnen hat). Außerdem gewann der Däne die Junior Trophy für den besten Piloten unter 25 Jahren. In zehn Läufen landete der Rennfahrer aus Aalborg siebenmal in den Top fünf und neunmal in den Top ten.
Rocca beendete seine erste Euro-NASCAR-Saison mit DF1 Racing auf Platz neun der Gesamtwertung. Er raste zweimal in die Top fünf und siebenmal in die Top ten. Im letzten Rennen der Saison landete Rocca mit Platz drei sogar auf dem Podium. Justin Kunz kam in der Gesamtwertung direkt hinter seinem Teamkollegen ins Ziel. Der Deutsche zeigte insbesondere in der zweiten Saisonhälfte starke Leistungen und sicherte sich mit zahlreichen Top-ten-Ergebnissen den dritten Platz in der Junior Trophy.
DF1-Racing-Motorsportchef Norbert Walchhofer meint: "Ich bin sehr stolz und glücklich über die erbrachten Leistungen des gesamten Mechanikerteams und aller Fahrer. In der Euro-NASCAR-PRO-Meisterschaft sind wir das einzige Team, das alle Chevrolet Camaros in die Top ten gebracht hat. Das zeigt, was für einen tollen Job das gesamte Team in diesem problematischen Jahr mit der Pandemie gemacht hat. Da wir bis Dezember gefahren sind, laufen die Vorbereitungen für die Saison 2021 bereits auf Hochtouren und unser Ziel ist es natürlich, kommendes Jahr um den Titel zu kämpfen."
Die NASCAR Whelen Euro Series 2021 startet im April am Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia. Anschließend werden sechs weitere Rundkurse in ganz Europa besucht: Vallelunga (Italien), Most (Tschechische Republik), Brands Hatch (Großbritannien), Hockenheim (Deutschland), Grobnik (Kroatien) und Zolder (Belgien). Der endgültige Rennkalender steht nicht nicht fest. Spannung ist aber in jedem Fall garantiert, Erfolge für den heimischen Motorsport wird es hoffentlich auch geben.