Heimwerker fackelte Wohnwagen der Mutter ab

Eigentlich wollte der 57-jährige Burgenländer nur den Gartenzaun seiner Mutter reparieren – stattdessen löste er einen Großbrand aus.

"Warum liegt hier Stroh?" – diese, oder zumindest eine ähnliche Frage hätte sich ein Heimwerker im Burgenland am Donnerstag besser auch gestellt.

Der 57-Jährige wollte am Vormittag eigentlich nur den Gartenzaun auf dem Anwesen seiner Mutter in St. Michael im Burgenland (Bezirk Güssing) reparieren, doch stattdessen löste er einen Großbrand aus.

Gegen 10.45 Uhr legte der Heimwerker mit Schweißgerät und Winkelschleifer los, um diverse Metallteile des Zauns zu bearbeiten. Beim Abschneiden eines Metallrohres mit dem Winkelschleifer flogen Funken auf das neben dem Zaun gelagerte Stroh und setzte es in Brand.

Der Mann versuchte noch das Malheur selbst zu bereinigen, doch als er mit dem Löschen nicht mehr nachkam, rief er die Feuerwehr.

Wohnwagen brannte komplett aus

Die Flammen hatten sich viel zu schnell ausgebreitet und verschlangen einen alten Wohnwagen, welcher in der Nähe des Gartenzaunes stand. Beim Eintreffen der Feuerwehr war dieser schon komplett abgefackelt – zu retten war hier nichts mehr.

Die Florianijünger konnten glücklicherweise ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindern. Insgesamt standen 40 Feuerwehrmänner aus St. Michael, Güssing, Güttenbach und Schallendorf im Löscheinsatz.

Die Schadenshöhe ist unbekannt. Personen wurden nicht verletzt.

(red)

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