Hein (FP) will Eislaufplatz am Urfahrmarktgelände

Eine Eislauffläche direkt an der Donau. Noch dazu ganzjährig benutzbar. Das will Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FP) für Linz realisieren, begab sich dazu selbst aufs Eis.

Lässig dreht er seine Runden. Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FP) steht mitten im Sommer auf dem Eis. Nicht nur weil es im Sommer in der Eishalle kühler ist als draußen, sondern weil der Vizebürgermeister von Linz eine neue Idee hat. Er möchte das Urfahrmarktgelände neu beleben.

Sein Plan:"Ganzjährig könnte in Linz zukünftig eine Eislauffläche direkt an der Donau zur Verfügung stehen", so Hein. Ermöglichen soll das ein speziell angefertigtes Eis bzw. genauer gesagt Platten aus Kunststoff der Firma "Like-ICE".

Eis besteht auch vor Profis

Das "Plastik-Eis" getestet, hat Hein in der Eishalle des Wiener Eislauf-Vereins (Siehe Video oben). Fazit? Hein zeigt sich hellauf begeistert: "Das Eis wird bereits erfolgreich in der Zusammenarbeit mit Profis genutzt. Es weist eine Gleitfähigkeit auf, die zu 80 Prozent der von echtem Eis entspricht." Den Unterschied zu richtigem Eis merkt man also kaum.

Und die Kosten?

Für das "Kunsteis" spricht aber auch die Energieeffizienz. "Das synthetische Eis kann sehr einfach ohne großen Energieaufwand für die Kühlung oder Bearbeitung durch teure Maschinen auf- und wieder abgebaut werden. Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind auch leistbar", so Hein weiter.

Nutzen könnten die Eislauffläche nicht nur Schlittschuhfahrer sondern auch Eisstockschützen – Das wäre "eine attraktive Freizeitfläche an der Donau", findet der Stadtrat.

(cru)

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