Hein gegen Baier – oder die Lust am politischen Infight

Markus Hein (li.) und Bernhard Baier werden wohl nicht mehr allerbeste Freunde.
Markus Hein (li.) und Bernhard Baier werden wohl nicht mehr allerbeste Freunde.Bild: ÖVP, FPÖ
Die große Männerfreundschaft wird es wohl eher nicht mehr. Markus Hein (FPÖ) und Bernhard Baier (ÖVP) liefern sich gerade (wieder) einen politischen Schlagabtausch.
Es gehört ja sozusagen zum "guten" politischen Ton, dass sich manche Politiker gerne und oft "befetzen". In Linz etwa hegen und pflegen Bürgermeister Klaus Luger und die Grünen-Stadträtin Eva Schobesberger seit Jahren ihre Rivalität. Luger hat zudem mit Neos-Mann Lorenz Potocnik einen weiteren "Gegner" bekommen.

Und derzeit zeigen nun auch die beiden Vize-Bürgermeister Markus Hein (FPÖ) und Bernhard Baier (ÖVP) ganz öffentlich, was sie voneinander halten. Fast täglich trudeln in den Redaktionen Mails ein, in denen man sich gegenseitig sozusagen Unfähigkeit ausrichtet.

So bemängelte Baier die Rolle von Hein bei der Verzögerung beim Bau der neuen Donaubrücke. Hein konterte zunächst mit dem Hinweis, dass am maroden Grünmarkt in Urfahr (fällt in Baiers Zuständigkeit) völliger Stillstand herrscht.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Und Hein legte dann gleich noch nach. Denn Baier kündigte im heurigen Jahr an, dass die Stadt 1.000 Bäume pflanzen wolle. "Neue Bäume in der Stockhofstraße im Zuge eine Neugestaltung lehnte die ÖVP dann aber ab", so Hein süffisant.

Man kann davon ausgehen, das Hein und Baier wohl nicht mehr die allerbesten Freunde werden …

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