Wirtschaft

Heindl bietet nicht mehr um Niemetz mit

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:57

Die Confiserie Heindl hat ihr Interesse am angeschlagenen Schwedenbomben-Erzeuger Niemetz verloren und zieht sich aus dem Bieterverfahren zurück. Manner ist hingegen noch dran.

Die Confiserie Heindl hat ihr verloren und zieht sich aus dem Bieterverfahren zurück. Manner ist hingegen noch dran.

"Die Gründe für den Rückzug sind unter anderem die mittlerweile geforderte Ausgleichsquote von rund 75 Prozent und der damit verbundene Gesamt-Investitionsaufwand von rund 10 Mio. Euro", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens vom Montag.

Heindl will sich nun statt dessen auf das eigene Filialnetz, das derzeit 29 Standorte umfasst, konzentrieren "sowie seine Kern-Kompetenz auf dem Pralinen- bzw. Waffel-Sektor verstärkt ausbauen".

Anders als Heindl hat der Schnittenhersteller Manner nach wie vor Interesse an der insolventen Schwedenbomben-Firma Niemetz, sagte eine Sprecherin. Die hohe Ausgleichsquote von rund 75 Prozent schreckt Manner offenbar nicht ab. Als potenter Kandidat gilt auch der Investor und Sanierer Erhard Grossnigg. Das endgültige Votum über den Sanierungsplan findet am Donnerstag (16. Mai) statt.

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