Heinisch-Hosek: Neue App für Frauenschutz vor Gewalt

Das Frauenministerium präsentierte am Dienstag eine neue App zum besseren Schutz von Frauen vor Gewalt. "Obwohl Österreich ein dichtes Netz an Gewaltschutzeinrichtungen hat, sind von Gewalt betroffene Frauen oft ungenügend darüber informiert", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Pressekonferenz. Die aktualisierte fem:HELP-App soll neben den Gewaltschutzzentren und Frauenhäusern sowie der kostenlosen Frauenhelpline gegen Männergewalt als weitere Hilfestellung für Frauen und Mädchen dienen.

Das Frauenministerium präsentierte am Dienstag eine neue App zum besseren Schutz von Frauen vor Gewalt. "Obwohl Österreich ein dichtes Netz an Gewaltschutzeinrichtungen hat, sind von Gewalt betroffene Frauen oft ungenügend darüber informiert", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Pressekonferenz. Die aktualisierte fem:HELP-App soll neben den Gewaltschutzzentren und Frauenhäusern sowie der kostenlosen Frauenhelpline gegen Männergewalt als weitere Hilfestellung für Frauen und Mädchen dienen.

Das Frauenministerium setzt mit der Aktualisierung der fem:HELP-App einen weiteren Schritt, um Hilfsangebote und Hilfseinrichtungen bekannter zu machen. "Frauen und Mädchen müssen wissen, wo sie sich hinwenden können, wenn ihnen Gewalt widerfährt", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Die fem:HELP-App kann werden. Die App steht auch in den Sprachen Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Türkisch und Englisch zur Verfügung.

Schnelles Service via Handy

"Gerade für Mädchen und junge Frauen bietet die fem:HELP-App ein niederschwelliges und kostenloses Angebot", erklärte Jutta Zagler, Geschäftsführerin der Mädchenberatungsstelle MonA-Net. Aus ihren Beratungstätigkeiten wisse sie, wie wichtig neben dem bereits bestehenden Einrichtungen auch Hilfestellungen via Handy sind.

"Dieses Hilfsinstrument kann Frauen und Mädchen ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben, frei von Gewalt ermöglichen", erklärte Heinisch-Hosek weiter.

Daten mit Pincode geschützt

Die App bietet Hilfe im Notfall (auch Gehörlosen-Notruf), Frauen können ihre Gewalterfahrungen dokumentieren und ihre Daten speichern. Mit einem persönlichen Pincode sind diese Informationen vor dem männlichen Partner geschützt. Die App wurde in enger Abstimmung mit Expertinnen der Frauenhäuser und Beratungsstellen entwickelt und umgesetzt.

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