Heiratsschwindlerin cashte 90.000 Euro ab

Bild: Fotolia/Symbolbild

Eine 38-Jährige steht in Graz vor Gericht, weil sie einem Gast knapp 90.000 Euro in bar herausgelockt haben soll, und zwar für das Versprechen, ihn zu heiraten.

Für die Staatsanwaltschaft Graz ein klarer Fall von gewerbsmäßigem schwerem Betrug: "Der Mann lebte immer sparsam, leistete sich jahrelang nichts. Dann verliebte er sich in die Kellnerin - und plötzlich hat er in nur sechs Monaten 90.000 Euro behoben."

Das Problem: das Opfer ist das einzige Beweismittel, es gibt keine Zeugen. Die Angeklagte - sie saß wegen Schlepperei bereits im Gefängnis - fühlt sich völlig unschuldig: "Ich habe nie gesagt, dass ich ihn heirate. Ich habe niemals von ihm Geld bekommen."

Geklärt werden konnte der Fall aus mangel an Beweisen bis jetzt nicht, zur Ladung weiterer Zeugen wurde vertagt.

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