Heißer Gelsengrill fackelt ganzes Holzhaus ab

Bild: FF Eichgraben

Ein kaputtes Gelsenabwehrgerät wurde einer jungen Familie in Eichgraben (NÖ) zum Verhängnis: Ihr schönes Haus stand in kürzester Zeit in Flammen. 120 Feuerwehrmänner stemmten sich gegen das Inferno, konnten das Gebäude aber nicht mehr retten.

Binnen weniger Minuten brannte das Holzhaus in der Nähe von Wien in der Nacht zum Mittwoch lichterloh. Das Brüllen der Flammen riss die Familie aus dem Schlaf. Mutter Claudia (42) schnappte panisch ihren Sohn Vizenz (3) und lief ins Freie. Vater Peter (43) alarmierte die Feuerwehr und brachte zumindest einige Habseligkeiten in Sicherheit.

120 Mann von sieben Feuerwehren kämpften gegen das Inferno – doch das Haus war nicht zu retten. Tatenlos musste die Familie mitansehen, wie ihr Heim von Flammenzungen verschlungen wurde. Auslöser war ein Kurzschluss an einem elektrischen Gelsenlicht. Einsatzleiter Gerhard Svatek von der Feuerwehr Eichgraben erklärt: "Das Gelsenlicht dürfte einen Schwelbrand ausgelöst haben. Von den viel öfter verwendeten normalen Steckern gegen Blutsauger geht kaum eine Gefahr aus."

Joachim Lielacher

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