Heizölpreise fallen auf tiefsten Stand des Jahres

Heizöl sank am Dienstag im Schnitt auf 62,79 Euro pro 100 Liter.
Heizöl sank am Dienstag im Schnitt auf 62,79 Euro pro 100 Liter.Bild: Fotolia

Die Heizölpreise in Österreich fallen auf den tiefsten Stand seit November 2016. Nachfrage und Preise werden aber stark anziehen, glauben Experten.

Der nächste Winter kommt bestimmt, die Heizöltanks müssen gefüllt werden. Für alle Betroffenen kommt hier die gute Nachricht: Der Heizölpreis fiel heute, Dienstag, auf den tiefsten Stand des heurigen Jahres. Der Preis sank im österreichweiten Durchschnitt auf 62,79 Euro nach 63,51 Euro pro hundert Liter am Vortag. Das ist ein Rückgang um 1,13 Prozent. Unterstützt wird diese Entwicklung auch von einem festen Eurokurs.



Experten rechnen in den nächsten Tagen allerdings mit steigender Nachfrage. Denn für den heimischen Heizölmarkt gilt eine Basisregel: Fällt der Preis, steigt die Nachfrage.

Fallender Erdölpreis



Der Grund, warum Heizöl jetzt so günstig ist, liegt im fallenden Erdölpreis. Der Rohölpreis von Brent Crude Nordseeöl bewegt sich stabil unter 50 US-Dollar je Barrel. Gasöl, der Börsenwert für Heizöl und Diesel, kostet derzeit 433 Dollar je Tonne und steuert wieder auf das Jahrestief von 423 Dollar zu, das schon Anfang Mai erreicht wurde.

Sammelbestellungen senken den Preis



Bei größeren Abnahmemengen von Heizöl sinkt der Preis pro Liter. Verbraucherschützer raten nun, dass sich mehrere Verbraucher zusammentun und gemeinsam Heizöl bestellen. In fast allen Bundesländern haben sich schon Bestellgemeinschaften gebildet. Auch über viele Internetportale sind organisierte Sammelbestellungen mit mehreren Lieferstellen möglich.

(GP)

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