Drei Tore in den letzten drei Spielen - die Formkurve beim 31-Jährigen zeigt endlich wieder nach oben. Nach dem Schalke-Abgang zum Kultklub aus der zweiten Liga und dem Operationsschock ist der "Burgi" fast wieder der Alte.
Während der Kärntner nach seiner Bauchraum-OP lange aussetzen musste, rasselte St. Pauli in den Tabellenkeller. Eigentlich sollte Burgstaller langsam wieder ans Team herangeführt werden, aber der ehemalige ÖFB-Teamstürmer ist zu wichtig für die Mannschaft.
"Guido ist nicht mehr der Jüngste, kann sich sehr gut selbst einschätzen, ist ehrlich zu sich selbst. Ich werde mit ihm sprechen und wenn er sagt, dass er wieder 90 Minuten losbrettern kann, dann wird er auch auf dem Platz stehen", stellt ihm Trainer Timo Schultz einen Freibrief aus.
Für den Coach ist Burgstaller nicht wegzudenken: "Wenn wir das Gefühl haben, dass er müde ist, dann sitzt er vielleicht nur auf der Bank. Das kann er mehr oder weniger selbst entscheiden. Wir sind jetzt als Mannschaft einfach gefestigter, Guido hat seinen Anteil daran – und der ist nicht klein."
Aktuell liegt St. Pauli auf dem 16. Tabellenplatz, auch dank Burgstaller geht die Tendenz für den Traditionsverein vom Hamburger Millerntor wieder nach oben.